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StartEx - nun Ex-Projekt
Gründung aus der Arbeitslosigkeit
Beratung von Gründungsinteressierten und Betreuung von Existenzgründungsprozessen zählt wie bereits in den Jahren davor zu den Aufgabengebieten im Innovations- und Gründerzentrum Hof (IGZ).
Mit der StartEx-Maßnahme mit der das IGZ als Vertragspartner der Agentur für Arbeit Hof-Marktredwitz mittels einer öffentlichen Ausschreibung als erfahrene und bewährte Anlaufstelle beauftragt wurde, Projektstart war im Januar 2008, wurden auch 2009 weiter entsprechende Teilnehmer individuell und umfassend begleitet.
Als Projektbeauftragte des IGZ (erstmals ein externer Berater mit Freelancing-Vertrag und kein angestellter Mitarbeiter des IGZ) blicke ich zurück auf bisher mehr als 240 Informationssuchende und (Stand 07. Mai 2009) 156 Teilnehmern die seit Projektstart den Schritt in die Selbständigkeit wagten.
Das Leistungsspektrum der neuen Unternehmen geht über Ingenieurleistungen für Bauwesen, Sachverständigenbüro, Spezialitätenrestaurant, Strukturvertriebe, eine Arztpraxis, diverse Kunst- und Kulturschaffenden bis hin zur Tätigkeit als Fotograf oder gewerblicher Allrounder.
Natürlich sind die Klassiker der Kleingründungen wie Hausmeister- oder Büroservice sowie mobiles Nageldesign oder Haushaltsdienstleistungen und Änderungsschneidereien nach wie vor mit vertreten.
Die für von den Agenturen für Arbeit Hof - Marktredwitz dem Projekt StartEx zugeteilten Teilnehmern kostenfreien Leistungen beinhalteten, je nach individuellem Kenntnisstand und Handlungsbedarf eine Eignungsfeststellung des Gründers/der Gründerin, Beratung zu den Themen Ideenfindung, Kostenplanung, Marktanalyse und Businessplangestaltung, sowie die Teilnahme an Workshops, vertiefenden Seminaren und letztendlich die Beurteilung des Vorhabens und die Stellungnahme der Tragfähigkeit für die Beantragung des Gründungszuschusses bei der Agentur für Arbeit.
Alle vorgehaltenen Projektbausteine konnten unabhängig voneinander absolviert werden und stellten für den Teilnehmer wertvolle Instrumente für eine erfolgreiche Planung und Umsetzung des Vorhabens dar. Besonderen Zuspruch fanden die Workshops zum Thema Businessplangestaltung sowie Recht und Steuern.
Wichtig für das Grundverständnis ist und bleibt aber immer die Einsicht, dass Existenzgründungsberatung als Hilfe zur Selbsthilfe zu verstehen ist und nicht die intensive Auseinandersetzung des angehenden Unternehmers mit seinem Vorhaben ersetzen kann. Im Projekt wurden keine Vorhaben produziert, sondern Werkzeuge sowie Hilfsmittel aufgezeigt und beraten und betreut.
Das Projekt war ursprünglich (bei Auftragsvergabe) bis 21. Januar 2009 befristet, wurde dann aber aufgrund der guten Erfahrung bis 11. Juli 2009 verlängert.
Etwas Statistik:
Gesamtmaßnahme bisher (Stand 07.05.09)
- 243 Informationssuchende
- 182 traten in die Maßnahme ein
- 12 TN haben die Maßnahme beendet, weil sie eine sozialversicherungspflichtige Tätigkeit gefunden haben (lt. Info IGZ)
- 42 TN haben die Maßnahme nach erster Beratung verlassen
- 161 TN haben gegründet und eine Stellungnahme erhalten
- Der jüngste TN ist 20, der Älteste 63 (beide männlich)
- 113 der TN die in die Maßnahme eingetreten sind, sind männlich
- 69 der TN die in die Maßnahme eingetreten sind, sind weiblich
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